Fahrradstationen und Fahrradgaragen im Ortsbeirat 2 realisieren

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Added by kalle

Stellungnahme des Magistrats vom 20.05.2016, ST 830

Fahrradparken stellt ein wichtiges verkehrsplanerisches Thema dar, womit sich der Magistrat sowohl konzeptionell, aber auch im laufenden Prozess intensiv befasst.

Dabei steht zur Förderung der Verknüpfung von Fahrrad und öffentlichen Verkehrsmitteln die Schaffung von Abstellmöglichkeiten an Haltestellen und Stationen (Bike+Ride) im Fokus. Mit dem demnächst im Ortsbezirk 2 an den Start gehenden Pilotprojekt Anwohnerfahrradparken sollen wohnortnahe Fahrradgaragen getestet werden. Zur Förderung des Radverkehrs für die alltäglichen Wege (Einkauf, Erledigung von Besorgungen, Besuch von öffentlichen Einrichtungen) wurden in den letzten Jahren mehrere tausend Fahrradbügel in der ganzen Stadt installiert.

Bike+Ride

Zur Förderung des kombinierten Verkehrs von Fahrrad und öffentlichen Verkehrsmitteln (ÖPNV) hat der Magistrat in den letzten Jahren auf Basis des "Bike+Ride-Konzeptes 2005" konsequent die Einrichtung von Abstellanlagen an Stationen umgesetzt. Dieses Konzept wurde inzwischen fortgeschrieben. Dabei wurden alle schienengebundenen Stationen im Stadtgebiet, so auch die im Bereich des Ortsbeirates 2, nach definierten Kriterien sowohl quantitativ als auch qualitativ begutachtet. Hierzu gehören auch die unter Punkt 1 dieser Anregung aufgeführten Stationen. Bei den Stationen Grüneburgweg, Kirchplatz, Leipziger Straße, Messe, Miquel-/Adickesallee und Westbahnhof sollen zu den bestehenden Fahrradabstellanlagen weitere Fahrradbügel aufgestellt werden. Zudem soll die bestehende Anlage an der Station Bockenheimer Warte verbessert werden, indem sie nach Möglichkeit näher zur Station positioniert wird. Die Maßnahmen werden im Laufe des Jahres 2016 sukzessive umgesetzt.

Die in der Anregung vorgeschlagene Nutzung leer stehender Räumlichkeiten in den B-Ebenen der U-Bahn-Stationen zum Fahrradparken wird von der Verkehrsgesellschaft Frankfurt am Main mbH (VGF) ausgeschlossen, da diese von der VGF bewirtschaftet werden und somit nicht zur Verfügung stehen.

Anwohnerfahrradparken

Ein weiterer wichtiger Aspekt des Fahrradparkens ist das funktionale Abstellen von Fahrrädern in Wohnungsnähe. Der Magistrat hat hierzu ein Konzept entwickelt, welches am 18.02.2016 dem Ortsbeirat 2 vorgestellt wurde.

Dazu ist ein Pilotprojekt geplant, in dessen Rahmen zunächst die Umsetzungsmöglichkeiten von Fahrradgaragen auf öffentlichem Grund geprüft werden. Diese Fahrradgaragen bieten eine witterungs-, diebstahl- und Vandalismus geschützte Fahrradunterbringung für Personen, die über keine oder nur sehr unkomfortable Abstellmöglichkeiten auf dem Grundstück oder im Gebäude verfügen.

In diesem Zusammenhang sind zwei Fahrradgaragen mit jeweils 12 Fahrradstellplätzen an den Standorten Greifstraße und Kirchplatz vorgesehen. Voraussetzung für die Errichtung dieser beiden Fahrradgaragen ist, dass sich mindestens 12 Nutzer/Innen für jeden Standort zu einem Privatpersonenzusammenschluss finden, welche die Fahrradgarage eigenverantwortlich bewirtschaften.

Nach Abschluss dieses Pilotprojektes werden die Erkenntnisse ausgewertet und vor allem in Bezug auf ihre Übertragbarkeit auf andere Ortsbezirke beurteilt. Zurzeit befindet sich das Pilotprojekt in der Vorbereitung und amtsübergreifenden Abstimmung.

http://www.stvv.frankfurt.de/PARLISLINK/DDW?W=DOK_NAME=%27ST_830_2016%27

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